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Carbini
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À la découverte du patrimoine de Carbini sur les traces d’i « Ghjovannali »

Der "Giovannali-Pfad" ist ein geschichtsträchtiger Wanderweg, der Sie durch die Jahrhunderte führt. Der Pfad beginnt an der Kirche von Carbini und führt bis nach La Punta. Ein Pfad zwischen Natur und Kultur.

Die Beschilderung entlang des Pfades ermöglicht es, die wichtigsten Etappen der Geschichte der Bruderschaft der Ghjuvannali oder Giovannali nachzuvollziehen.
Neben seinem historischen Interesse bietet der Wanderweg auch einen atemberaubenden Blick auf das Tal und die umliegenden korsischen Berge. Die Wanderung ist für alle Fitnessniveaus geeignet und kann in einem halben Tag zurückgelegt werden.

Die Geschichte der Ghjuvannali
Au cours du XIVe siècle, l’Occident chrétien connaît une évolution des pratiques de piété, en grande partie influencée par l’essor de l’ordre franciscain et des effets traumatisants de la peste noire. Pour de nombreux croyants, la renonciation aux richesses, la pénitence et l’imitation de la vie de Jésus pauvre et souffrant constituent le chemin le plus sûr vers le salut. Les Franciscains encouragent la création de communautés de laïcs, également appelées tertiaires ou fraternités du tiers-ordre franciscain, qui appliquent les préceptes d’humilité et de pauvreté prônés par Saint François d’Assise.
Auf Korsika, einer armen Region, die von kleinen, zur Gewalt neigenden Fürsten beherrscht wird, findet die franziskanische Botschaft ein besonderes Echo. Im Jahr 1352 bildete sich in Carbini eine Gemeinschaft von franziskanischen Tertiaren, die den Namen "Giovannali" annahm. Unter der Leitung von Rostaurius geriet diese Gemeinschaft mit dem Bischof von Aléria aneinander, der die Herrschaft über die Region Carbini innehatte, indem er insbesondere jede bischöfliche Autorität und auch die Steuer ablehnte. Sie machten sich zahlreiche Feinde sowohl im kirchlichen als auch im herrschaftlichen Bereich. Im Jahr 1352 erwirkte der Bischof von Aléria bei Papst Innozenz VI. eine päpstliche Exkommunikation gegen diese "Häretiker". Obwohl sie anfangs vom Bischof von Pisa unterstützt wurden, wurden sie endgültig als Ketzer anerkannt.
Ein päpstlicher Kommissar, der von den örtlichen Fürsten unterstützt wurde, organisierte einen militärischen Kreuzzug in der Region Carbini und in der östlichen Ebene. Zwischen 1363 und 1364 wurden im Namen der Kirche zahlreiche Ghjuvannali mit Frauen und Kindern in Carbini, Ghisoni, im Kloster von Alesani und in anderen Dörfern massakriert. Einige entschieden sich dafür, mit der Waffe in der Hand zu sterben, anstatt ihren Glauben aufzugeben. Die letzten Ghjuvannali wurden in Ghisoni am Fuße der Berge mit den Namen Kyrie Eleison und Christe Eleison verbrannt.

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Kirche von Carbini
20170
Carbini
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